Phishing bleibt die häufigste Angriffsart
Über 80 Prozent aller Cyberangriffe beginnen mit einer Phishing-Mail. Der Grund: Menschen sind einfacher zu täuschen als technische Systeme zu überwinden. Phishing zielt auf Vertrauen, Zeitdruck und Gewohnheit.
Arten von Phishing
- E-Mail-Phishing: Massenmails, die bekannte Marken imitieren (Bank, Paketdienst, Microsoft)
- Spear-Phishing: Gezielte Angriffe auf einzelne Personen mit recherchierten Details
- CEO-Fraud: Angreifer gibt sich als Geschäftsführer aus und fordert eine Überweisung
- Smishing: Phishing per SMS oder Messenger
- Vishing: Telefonbasiertes Social Engineering
Erkennungsmerkmale
- Absenderadresse weicht vom angezeigten Namen ab
- Ungewöhnlicher Zeitdruck („Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt")
- Links zeigen beim Hovern eine andere URL als erwartet
- Unpersönliche Anrede oder unübliche Formulierungen
- Anhänge mit unerwarteten Dateitypen (.exe, .zip, .docm)
- Aufforderung zur Eingabe von Zugangsdaten auf einer externen Seite
Phishing-Simulationen als Trainingsmethode
Schulungen allein ändern Verhalten nur begrenzt. Phishing-Simulationen testen, wie Mitarbeitende in einer realistischen Situation reagieren. Der Ablauf:
- Simulation mit branchenspezifischen Vorlagen erstellen
- An die Zielgruppe versenden (ohne Vorankündigung)
- Klickraten, Dateneingaben und Meldungen erfassen
- Mitarbeitende, die geklickt haben, erhalten automatisch eine Auffrischungsschulung
- Ergebnisse nach Abteilung und Zeitverlauf auswerten
Quartalsweise Simulationen mit wechselnden Szenarien haben sich als effektiv erwiesen. Titan bietet Phishing-Simulationen ab 1,50 € pro Mitarbeiter.